"Offensichtlich bin ich begabt"

Mohamed Ibrahim wird beim Turnier in Landshut syrischer Meister im Schafkopf - und bringt die Junge Union zum Staunen.

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Syrien, Auszubildende aus Tschechien und ein Gast aus Ägypten nahmen Anfang September 2015 an einem Schafkopfturnier im Jugendwohnheim Landshut teil.

Den ersten Platz in der Gesamtwertung belegte Irmgard Sixt aus Landshut. Bei den Länderpreisen belegten Mohamed Ibrahim aus Syrien, Tereza Markovà aus Tschechien und Marian Aziz aus Ägypten die ersten Plätze.

Schirmherr Haslinger stiftete einen Besuch in einem typischen bayerischen Wirtshaus, in dem man Schafkopfen darf: „Da werden manche Bayern staunen, wenn sie Jugendliche aus Syrien Schafkopf spielen sehen. Sicher wird der eine oder andere auch Vorbehalte abbauen.“

Aber auch für die meisten der sieben JU-Mitglieder und weiteren Landshutern war die Begegnung Neuland. Johannes Alfery, stellvertretender Vorsitzender der JU, sagte, dass das Schafkopfspielen schon anstrengend gewesen wäre: „Die Syrer und Tschechen spielten nicht immer ganz fehlerlos. Aber es war eine tolle Erfahrung mit ihnen zu spielen.“

Für Friederike Appold, Sozialpädagogin, sind die zahlreichen Trainings zum Turnier Teil der Freizeitbeschäftigung und ein kleiner Schritt in Richtung Integration: "Zur Zeit haben die Jugendlichen keine Schule und arbeiten dürfen sie nicht.“
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Wir bedanken uns bei www.gumola.de für die freundliche Genehmigung des Textes, der vor dem Foto steht. Gumola ist eine Online-Nachrichtenseite für den Raum Landshut.

Kontakt

Wer einen vierten Mann zum Schafkopf braucht:

friederike.appold[ad]kjsw.de
Tel. 0871 92343 26

Schirmherren

Thomas Haslinger
Stadtrat und JU- Ehrenvorsitzender

Ludwig Schnur
JU-Vorsitzender

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