Stadträte werden Sozialpädagogen


Stefan Gruber (GRÜNE) nimmt als Personalchef Bewerbungen von Auszubildenden des KJSW an. Er führte Vorstellungsgespräche.

Unter dem Motto „Rollentausch“ hat das Katholische Jugendsozialwerk (KJSW) die neuen Stadträte eingeladen, in die Rolle von Sozialarbeitern zu schlüpfen. Fünf Stadträte nahmen das Angebot wahr.


Maximilian Götzer (CSU) und Thomas Haslinger (Junge Liste) lernen Bewohnerinnen des Jugendwohnheims kennen. Sie erlebten den Abendbetrieb im Jugendwohnheim. "Wir dachten nicht, dass es im Jugendwohnheim so normal zugeht. Alles so friedlich und ordentlich. Keiner pöbelt rum."

 


Anke Humpeneder-Graf (CSU) bereitet eine Auszubildenden auf ein Praktikum in Tschechien vor. Sie hatte bereits im Bürgerhaus Erfahrungen mit Praktikanten aus Schweden gemacht, die ein leichtes Asperger-Syndrom hatten.

 


Tilman Von Kuepach (Landshuter Mitte) sucht Fördermittel. Sein Fazit: „Viel Recherchearbeit, eher Verwaltung.“

Ludwig Weber, Leiter des KJSW Landshut, freut sich über das Interesse der neuen Stadtratsmitglieder an der Aktion. „Sie erleben die soziale Arbeit mit Jugendlichen, über die Sie im Stadtrat diskutieren und teilweise auch entscheiden werden. Die Aktion Rollentausch trägt dazu bei, den Blick verstärkt auf den Menschen zu richten, die von politischen Entscheidungen betroffen sind.“